Mata Atlântica

Biodiversitätsforschung im Küstenregenwald Brasiliens
Die starke Besiedlung und Nutzung der Küstenregion Brasiliens mit seinem atlantischen Regenwald in der Region Mata Atlântica führte zur weitgehenden Zerstörung der Wälder. Von ehemals mehr als 1 Million km2 zusammenhängender Naturregionen mit außerordentlich hoher Biodiversität sind lediglich noch isolierte Gebiete mit einer Gesamtfläche von etwa 50.000 km2 verblieben. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung des hohen Nutzungsdrucks stellt die Bewahrung der Überreste der Mata Atlântica ein besonders schwieriges Problem dar.

In mehreren Forschungsprojekten wurden, in Abstimmung mit den Forschungsaktivitäten der brasilianischen Counterparts, Möglichkeiten untersucht, den brasilianischen Küstenregenwald ("Mata Atlântica") zu erhalten, nachhaltige Nutzungssysteme zu entwickeln sowie den Wald zu regenerieren. Die brasilianischen Teilprojekte wurden hierbei durch die brasilianische Fördereinrichtung CNPq ko-finanziert.

Der Förderbereich wurde seitens BMBF im Zeitraum 2002 bis 2010 mit ca. 11,5 Mio. Euro unterstützt und unterstrich die hohe Qualität deutsch-brasilianischer Kooperationsprojekte.

Dokumente

  • Mata Atlântica-Flyer

    [PDF - 2,54 MB]

     (URL: http://www.ptdlr-klimaundumwelt.de/_media/MATA-Atlantica_Flyer2006.pdf)

Ansprechpartner

  • Dr. Lothar Quintern

    • Telefonnummer: 0228 3821-1520
    • E-Mail-Adresse: lothar.quintern@dlr.de